Energiemanagement
Vor-Ort-Energieberatung, Energieausweis, Energiecheck
Energie sparen heißt Kosten sparen! Damit Sie wissen, wieviel Ihr Gebäude an Energie verbraucht bzw. gebraucht, machen wir den Energiecheck.
Bei der objektbezogenen Energieberatung werden die Gebäudehülle eines Hauses, die vorhandene Anlagentechnik und der bisherige Energieverbrauch einer Inspektion unterzogen. Diese Energiediagnose zeigt die Schwachstellen, aber auch die Reserven Ihrer Immobilie auf.
Wir beraten Sie über mögliche Einsparvarianten, deren Kosten, ermitteln den künftigen Energiebedarf und die CO2-Einsparung, erstellen Energieausweise und beantragen die entsprechenden Fördermittel (BAFA bzw. Kfw). Wir sind vom TÜV zertifizierte Energieberater und bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) als Aussteller für Energieausweise für Wohn-und Nichtwohngebäude registriert. In Hamburg wird die Energieberatung, die Erstellung des Energieausweises und die Ausführung energetischer Maßnahmen finanziell besonders gefördert. Unter dem Namen „Hamburger Energiepass“ vergibt die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt (WK) im Rahmen des Hamburger Klimaschutzprogramms Fördermittel in Form von Zuschüssen. Wir als eingetragenes lizenziertes Energiepassbüro sind berechtigt, dafür die Gebäudeaufnahme vorzunehmen und das Objekt mit einer speziellen Energieberatungs - Software auszuwerten. Der von uns erstellte Hamburger Energiepass wird von der Behörde abschließend geprüft und an den Eigentümer versandt.
Bild links - Plattenbau Typ WBS 70, 5-geschossig vor Beginn der Arbeiten.
Bild Mitte - Aufnahme des gleichen Bauwerkes nach Fertigstellung und vollständigem Bezug.
Bild rechts - Thermografie der neuen Gebäudehülle auf eventuelle Energie- bzw. Wärmeverluste nach Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme.
Bild unten - Wärmepaß vereinfachte Darstellung vor und nach dem kompletten Umbau des Gebäudes.
Thermografie
Diese Inspektionshilfe sollten bei jedem Bauvorhaben eingesetzt werden. Sie dienen der Qualitätskontrolle während der Bauausführung und helfen so, Wärme- und Energieverlusten rechtzeitig auf die Spur zu kommen, um noch kostengünstig abgestellt zu werden.
Wichtig: Ein Haus verliert die meiste Energie durch seine Gebäudehülle.
Der Zustand und die Ausführung von Wärmeschutzmaßnahmen an Gebäuden werden mit der Wärmebildkamera aufgezeigt. Im Gebäudeinneren können wir Leckagen an verdeckt liegenden Leitungen, bauliche Mängel und Nutzungsschäden mit Thermobildern sichtbar machen.
Bild links - An der Dachhaut sowie im Fensterbereich ist die Isolierung zu gering bemessen worden. Dadurch tritt ein erhöhter Wärmeverlust auf. Parallel zu diesem Erscheinungsbild kommt es zu einer erhöhten Feuchtigkeitsbildung in diesen Bereichen, da der Taupunkt ins innere des Gebäude verschoben wurde. Diese führt über einen längeren Zeit zu Schimmelpilzbildung und evt. Schwamm. Dadurch werden die betroffenen Gebäudeteile unbewohnbar und es ist eine langwierige und kostspielige Sanierung notwendig.
Bild Mitte - In diesem Zimmer ist erkennbar, dass eine Kältebrücke existiert. Diese resultierte an der fehlenden Dämmung der aufgehenden Wände im darüber liegenden Dachgeschoß. Zwar wurde der Boden des Dachgeschoßes gedämmt, jedoch ist die Dämmung nicht an den Wänden der Giebelwand hochgeführt worden. Über einen längeren Zeitraum entstehten dadurch die gleichen Schäden und Folgen wie im Beispiel zuvor.
Bild rechts - Durch die Thermografie konnte in diesem Flur die mangelhafte Verlegung einer Fußbodenheizung nachgewiesen werden. Als äusseres Erscheinungsbild waren Risse in den Fugen und teilweise auch in den Fliesen zu verzeichnen. Der gesamte Belag incl. Estrich wurde abgebrochen. Die Heizung neu verlegt, Estrich und der Fliesenbelag neu verlegt. Abgesehen von diesen immensen Kosten war diese Wohnung 14 Tage nicht nutzbar und weitere 10 Tage nur unter Einschränkungen. Daher ist es ratsam vor Bezug von Räumen mit einer Fußbodenheizung diese gründlich mittels Thermografie zu prüfen.
Bild unten - Nach Überprüfung der vorhandenen Einbausituation wurde festgestellt, dass die Isolierung der Laibung nur 20 mm betrug gegenüber der Fassade von 100 mm. Dadurch entstand eine Kältebrücke wie im Bild der Thermografie deutlich erkennbar ist. Weiterhin entsprach die fehlende EPDM-Dichtung nicht mehr dem Stand der Technik, da dieses Fenster nur verschäumt und versiegelt wurden.
Luftdichtigkeitstest
Mit dem BlowerDoor-MessSystem finden wir jede noch so kleine Luftundichtigkeit in der Gebäudehülle, z.B. Mängel an Dämmung, Dach, Heizung, Fenstern, Wärmebrücken etc.
Bild links - Hier ist eine in einer Türöffnung installierte Blower Door Anlage zu sehen mit der in Räumen ein Unterdruck erzeugt wird. Dieser wird gemessen und darf bei Luftdichtheit innerhalb von zwei Stunden nicht abfallen. Mit Hilfe von Farbpulver können undichte Bereiche sichtbar und damit die Ursachen ermittelt werden.
Bild rechts - Defekte Dampfsperre an der Entlüftungsleitung durch die nachträgliche Verlegung von elektrischen Leitung. Nach Abnahme der verklebten Dampfsperre wurde nicht installierte Zuleitungen nachträglich montiert.

